Existenzgründer benötigen oftmals nur kleinen Kredit

30.09.09

In den Jahren 2006 bis 2008 haben ca. 80 % der Gründer, die Finanzmittel für Ihr Vorhaben benötigten, weniger als 25.000 Euro für ihr Gründungsvorhaben eingesetzt. 62 % aller Gründer im Mikrofinanzierungsbereich kamen sogar mit weniger als 10.000 Euro aus. Dies ergab eine Analyse der KfW-Bankengruppe.

Besonders häufig werden Mikrofinanzierungsangebote von Gründern in Anspruch genommen, die aus der Arbeitslosigkeit heraus gründeten. In Deutschland waren im Betrachtungszeitraum etwa 20 % aller Gründer hiervon betroffen. Bankfinanzierungen sind auch im Mikrobereich die wichtigste Finanzierungsquelle. Interessant ist hier z. B. das KfW-StartGeld, das bei Banken und Sparkassen erhältlich ist. Dabei übernimmt die KfW 80 % der Haftung. Für Gründer, die besondere Schwierigkeiten bei der Kreditvergabe haben (z. B. Langzeitarbeitslose), bietet der Mikrofinanzfonds Deutschland eine Chance auf Mikrofinanzmittel. Dieser als Pilotprojekt gestartete Garantiefonds verbindet gezielte Beratung mit Finanzierung, wobei die kreditgebende Bank nur als Zahlstelle fungiert.


Quelle: Startothek 2009

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